Preiselbeere

Autoren: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer, Prof. Dr. med. Martina Bacharach-Buhles

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Zuletzt aktualisiert am: 05.03.2025

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Synonym(e)

Kronsbeere; Myrtillus exigua; Vaccinium idaea punctifolia; Vaccinium rubrum; Vaccinium vitis-idaea; Vitis idaeae

Definition

Der immergrüner Zwergstrauch wächst bis zu 30 cm hoch. Blütezeit ist Juni/Juli, die kleinen, bis zu erbsgroßen, roten, glänzenden Früchte entwickeln sich im Spätsommer. Preiselbeeren werden sowohl zu Säften, Konfitüren genutzt oder als Beilage Wildgerichten.

Phytotherapeutisch kommen die getrockneten Laubblätter (Vitis idaeae folium)  der  Preiselbeere zum Einsatz.

Der Frucht selbst, der Preiselbeere (Vitis-idaeae fructus), wird aufgrund der enthaltenen Gerbstoffe eine adstringierende Wirkung zugesagt.
In der Erfahrungsheilkunde bei Durchfallerkrankungen, Lungen- und Gebärmutterblutungen. Kein Beleg der Wirksamkeit.

Hinweis(e)

Inhaltsstoffe:

GerbstoffeCatechin und Epicatechin. Phenolische Verbindungen: Arbutin, Hydrochinon, Pyrosid, Salidrosid, Hydrochinongentiobiosid.
Flavonoide, Kaffeesäure, p-Cumarsäure, p-Hydroxybenzoesäure, Ferulasäure, Gentisinsäure, Salicylsäure, sowie Triterpene, Oleanolsäure und Ursolsäure.
 

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