Mistel

Autoren: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer, Prof. Dr. med. Martina Bacharach-Buhles

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Zuletzt aktualisiert am: 05.03.2025

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Synonym(e)

Affolter; Albranken; Donnerbesen; Drudenfuß; Elfklatte; Geißkraut; Geisskrut; Glückszweig; Hexenbesen; Hexenkrut; Hexennest; Knisterholz; Laubholz-Mistel; Leimmistel; Marentaken; Mischgelt; Mischgle; Mistelsenker; Nistle; Teufelsklaue; Visci albi; Vogelchrut; Vogelkläb; Vogelleimholz; Vogellim; Vogelmistel; Wintergrün; Wispel; Wispen

Definition

Misteln, aus der Familie der Sandelholzgewächse, leben als Halbschmarotzer auf Bäumen, wachsen zwischen den Zweigen zu kugeligen Büscheln von bis zu 1 m Durchmesser und entziehen diesen Wasser und Nährsalze. Die energiereichen orga­nischen Verbindungen werden von der Mistel durch eigene, ganzjährlich grüne Blätter mittels Photosynthese produziert. Die Früchte von Misteln, Scheinbeeren mit klebrigem Fruchtfleisch werden von Vögel weiterverbreitet. Blütezeit: Juni bis September.

Je nach Wirtsbaum unterscheidet man Laubholz-Mistel (Ahorn, Linde, Walnuss, Pappel, Robinie, Apfelbaum), Tannen-Mistel und Kiefern-Misteln.

Phytotherapeutisch kommt das  getrocknete Kraut, Zweige mit Blättern und Blüten, aber auch wenigen Früchten (Mistelkraut - Visci herba) zum Einsatz.

Literatur
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  1. Wenigmann M. (2017) Phytotherapie Arzneidrogen, Phytopharmaka, Anwendung. Urban & Fischer, S. 160-161
  2. https://arzneipflanzenlexikon.info/mistel.php
  3. https://www.awl.ch/heilpflanzen/viscum_album/mistel.htm

 

Verweisende Artikel (3)

Mistelpräparate; Visci herba; Viscum album;

Weiterführende Artikel (1)

Visci herba;
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